Versprechen der Blitzer-Anwälte bei Google: Vorsicht!
09.10.2020
„Wir prüfen Ihren Bußgeldbescheid gratis!“
„Wir verhindern Ihr Fahrverbot!“
„Jeder 2. Bescheid ist fehlerhaft!“
„Keine Punkte in Flensburg!“
Wer diese oder ähnliche Versprechen bei Google unter den ersten (und deutlich als „Anzeige“ – also bezahlte Werbung – gekennzeichneten) Treffern liest, hat nach einer Phrase wie „Ich bin geblitzt worden“ oder „Ich habe einen Bußgeldbescheid bekommen“ gesucht. Während man vor einigen Jahren die Google-Anzeigen noch geflissentlich übersprungen hat, um zu den echten Suchergebnissen zu gelangen, scheint sich das Konsumverhalten der Internetnutzer mehrheitlich zu ihrem Nachteil verändert zu haben. Denn immer wieder hören Rechtsanwälte die Klagen von Betroffenen, die mit ihrem Bußgeldbescheid zu einem der bunt beworbenen Anbieter gegangen sind und enttäuscht wurden: Sie haben zwar den Bußgeldbescheid nicht abwenden können, aber sind um eine teure (und nicht besonders gute) Rechtsschutzversicherung reicher.
Bei anwalt.de hat Rechtsanwalt Dr. Maik Bunzel einen kurzen Rechtstipp zu der Frage veröffentlicht, warum die vermeintlichen Gratis-Angebote in aller Regel mit Vorsicht zu genießen sind. Dr. Bunzel ist als Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Verkehrsrecht auch bundesweit in Ordnungswidrigkeitenverfahren tätig.
Hier geht es zu dem Rechtsipp…
Wer tatsächlich Hilfe bei Blitzern bracht, der schaut am besten auf der Seite blitzer-soforthilfe.com vorbei!